Baikalsee & Burjatien

18-tägige Rundreise

Irkutsk – Baikal – Tunka Tal  zwischen den hohen Bergen des Chamar-Daban und des Sajangebirges – Baikal – Ulan Ude – Ust-Bargusin – Sabaikalski Nationalpark – Halbinsel Heilige Nase- Ulan Ude

Höhepunkte:

  • Wanderungen an der Südspitze des Baikalsees
  • Wanderungen im Tunkatal des Sajangebirges
  • Fahrt mit der Transsib Irkutsk – Ulan Ude
  • Wanderungen auf der Halbinsel Heilige Nase


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Möchten Sie diese Reise buchen oder haben Fragen dazu? Wünschen Sie eine individuelle Routenplanung oder möchten eigene Ideen anbringen? Unser Kundenservice hilft in allen Belangen weiter.


 

Eine Reise zum Baikalsee mit der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, dem Sajangebirge mit den heißen Quellen und Burjatien mit den buddhistischen Klöstern und Schamanismus wird eine der besonderen Reisen Ihres Lebens sein

1. Tag: Ankunft in Irkutsk

Am Flughafen Irkutsk empfängt Sie Ihre Reisebegleitung und bringt Sie zu Ihrem Hotel im Stadtzentrum oder zu einem zentral gelegenen privaten Gasthaus Ihrer Wahl.
Während des Aufenthaltes in Irkutsk lernen Sie die Stadt, eine interessante sibirische Großstadt, kennen und haben Zeit sich von dem langen Flug zu erholen. Der Baikalsee-Ausfluss Angara fließt durch die Stadt und an seinen Ufern befindet sich eine schöne Promenade. Auch ein Besuch des Marktes sowie ein Bummel durch die Altstadt mit ihren vielen windschiefen, traditionell dekorierten Holzhäusern lohnt sich.

2. Tag: Start der Tour an den Baikal und nach Burjatien
Sie sollten für die kommenden 8 Tage nur das Nötigste einpacken, den Rest können Sie in Irkutsk hinterlegen, denn auf der Tour sollten Sie in der Lage sein, Ihr Gepäck ein bis zwei Stunden beim Wandern zu tragen. Dabei brauchen Sie aber weder Isomatte, Schlafsack noch Zelt einzupacken, denn für die Übernachtungen ist gesorgt. Auch das Essen bekommt man jeweils vor Ort, so dass Sie maximal ein Lunchpacket (für heute aus Irkutsk mitnehmen!) und eine Wasserflasche zusätzlich zu Ihre Sachen dabei haben.
Mit dem Vorstadtzug geht es vormittags an eine einsame Station auf dem Olcha-Plateau. Von hier aus wandern Sie 5 km durch den Wald hinunter zum See, den Sie von oben schon zum ersten Mal erblicken. Am Nachmittag erreichen Sie die kleine Siedlung Staraja Angasolka. Hier befindet sich ein ehemaliges Pionierlager mit einer tollen Banja (russische Sauna) direkt am See. Schwitzen und in den See springen ist heute inklusive.
Übernachten kann man in Mehrbettzimmern in der Hütte oder in Zelten, die die Hausherren für Sie bereitstellen.

Tag_33. Tag: Baikalsee – Tunkatal

Heute ist tagsüber Zeit, die Gegend und das Ufer des Sees zu erkunden. In Staraja Angasolka gibt es eine kleine Künstlerkolonie des Malers Nikolai Roerich, die man besuchen kann. Außerdem liegt das Dorf an der Strecke der Baikalbahn, so dass man Ufer entlang der Schienen wandern kann. Am Vormittag könnten Sie in nordöstliche Richtung gehen oder einen der umliegenden Berge erklimmen, von denen man eine tolle Aussicht auf den Baikalsee hat.
Sie können natürlich den Vormittag auch einfach relaxen, denn nach dem Mittagessen brechen Sie ohnehin auf zu einer Wanderung in Richtung Südspitze des Sees. Für die 10 km bis zur Station Kultuk benötigen Sie etwa 2,5 Stunden. Von Kultuk aus bringt Sie ein Transfer nach Arschan im Tunkatal (ca. 200 km).
Abendessen und Übernachtung in Hütten.

4. Tag: Tunkatal

In Arschan übernachten Sie in gemütlichen Holzhütten mit Mehrbettzimmern, direkt am Gebirgsbach Kyngara, der den Ort durchfließt. Heute erkunden Sie das Tal mit seinem weitläufigen Grasland, seinen heißen Quellen, Seen und Pferdeherden auf einer motorisierten Exkursion (vorher Lunchpacket besorgen!).
Abendessen und Übernachtung in Hütten.

Tag_55. Tag: Tunkatal
Der heutige Tag in Arschan steht zu Ihrer freien Verfügung. Sie können entweder den etwas außerhalb gelegenen buddhistischen Tempel besuchen oder den Gipfel des Pik Ljubwi erklimmen und von oben den Blick genießen, zur einen Seite auf das Tunkatal, zur anderen auf die Gipfel des Sajangebirges. Auf einer weiteren schönen Wanderung folgen Sie dem Lauf der Kyngara flussaufwärts zu seinen vielen kleinen Wasserfällen. Je weiter Sie gehen, desto wilder wird der Fluss und desto eindrucksvoller die Landschaft. Abendessen, Banja und Übernachtung in den Hütten.

6. Tag: Tunkatal – Baikalsee
Nach dem Frühstück bringt Sie ein Bustransfer zurück nach Sludjanka am Baikalsee. Hier steigen Sie gegen Mittag in den Zug (Mittagessen auf eigene Kosten in Sludjanka oder ein Lunchpaket mitnehmen) und fahren entlang des Südwestufers auf der mit vielen Tunnels und interessanten Brückenkonstruktionen durchsetzten Strecke der Baikalbahn. Die Fahrt geht bis zum urigen Dörfchen Polowinnaja, wo gemütliche Blockhütten als Unterkunft auf Sie warten. Wer Lust hat, kann auch auf der letzten Station vor Polowinnaja aussteigen und die übrigen 10 km wandern (ca. 2,5 Stunden).
Im Ort selbst können Sie einfach dieses schöne Fleckchen Erde genießen und zum Beispiel am Baikalstrand liegen. Wenn noch Zeit bleibt, können Sie auch eine Wanderung entlang der Küste machen oder landeinwärts einem Pfad folgen, der sich am Ufer eines wilden Flusses entlang zieht. Man kann sich von Ihrem Hausherren auch ein Ruderboot mieten und auf den Baikal hinausrudern. In den Hütten erwartet Sie bereits das Abendessen.

Tag_77. Tag: Baikalsee

Nach dem Frühstück geht es zu Fuß entlang der Küste zu Ihrer nächsten Hüttenübernachtung in dem Dörfchen Schumicha. Die Wanderung dauert wiederum nur etwa 2,5 Stunden. Oft hat man an den wenigen Häusern, die man passiert, die Möglichkeit von den Bewohnern frischen oder gepökelten Omul (die lokale Fischspezialität) oder frische Kuhmilch zu bekommen.
Nach Ankunft in Schumicha bekommen Sie ein Mittagessen. Wer danach noch Energie hat, kann weiter entlang der Küste wandern oder wiederum dem Flusslauf landeinwärts folgen. Der Ort verlockt jedoch auch mit einem schönen Sandstrand zu einer entspannten Freizeitgestaltung am See.
Wer sich fürs Fischen interessiert, ist hier goldrichtig: in den Senken des Flüsschens Schumicha wimmelt es nur so von Äschen. Vielleicht gibt Ihnen der Hausherr Sergej einen guten Tipp, wo die Fische stehen und mit welcher Fliege man sie am besten angelt? Wer die Gruppe am Abend mit Fisch am Lagerfeuer versorgen kann, ist mit Sicherheit der Held des Tages.
Am Abend trifft sich die Gruppe wieder zum gemeinsamen Schwitzen in der Banja – mit Sergej, dem Meister der Birkenrute, ein wahrer Genuss! Abendessen und Hüttenübernachtung.

8. Tag: Baikalsee
Der sportliche Teil der Gruppe kann sich heute auf einer Wanderung von 22 km Länge bis zu der nächsten Hüttenunterkunft austoben, für die Sie mit Pausen etwa 6 – 7 Stunden veranschlagen sollten (wer es gemütlicher mag, nimmt am späten Nachmittag den Zug). Nehmen Sie dafür ein Lunchpaket aus Schumicha mit, denn auf dem Weg gibt es voraussichtlich keine Möglichkeiten zur Selbstverpflegung. Die Landschaft wird nun noch schroffer, die Tunnels länger und die Uferfelsen steiler. Nach 11 km kann man oberhalb des Tunnels Nr. 8 das Kap erklettern und die schöne Sicht genießen. Danach folgen viele steile Felswände.
Denjenigen, die sich gegen die Wanderung entschieden haben, steht die Zeit bis zum späten Nachmittag in Schumicha zur freien Verfügung. Dann nehmen sie die Bahn bis zur nächsten Hütte und treffen dort die Wanderer der Gruppe. Oder sie gehen nach dem Mittagessen auf eine nicht allzu lange Wanderung (ca. 1,5 Stunden) zum nächsten Ort Ulanowo und nehmen dort den Zug.
Am Fluss Bolschoj Barantschik übernachten Sie wieder in den dortigen Holzhütten und können die tolle örtliche Banja nah am Seeufer nutzen. Abendessen und Hüttenübernachtung.

Tag_099. Tag: Baikalsee – Irkutsk

Nach dem Frühstück geht es auf eine etwa zweistündige Wanderung (8 km) bis zum Endpunkt der Baikalbahn, nach Port Baikal, wo die Züge der Transsib früher verschifft wurden und an das andere Ufer gefahren wurden.
In Port Baikal können Sie in einem Lokal zu Mittag essen (auf eigene Kosten),  oder Sie setzen gleich mit der Fähre über den einzigen Ausfluss des Baikals, die Angara, auf die andere Seite nach Listwjanka über. Listwjanka ist mit etwas mehr als 2.000 Einwohnern einer der größeren Orte am Baikalufer. Das hier befindliche Baikalmuseum mit der größten Sammlung zur Pflanzen- und Tierwelt, einem Aquarium mit den lokalen Fischarten und Baikalrobben sowie einer Dokumentation zur Umweltsituation des Sees ist sicher einen Besuch wert. Bis zum späten Nachmittag haben Sie Zeit den Ort zu erkunden und zum Beispiel am Markt oder im Restaurant Räucherfisch zu kaufen.
Der Transfer nach Irkutsk zurück nimmt etwa eine Stunde in Anspruch, so dass am Abend noch Zeit bleibt die Tour in der Stadt ausklingen zu lassen.

10. Tag: Irkutsk – Ulan Ude 

Nach dem Frühstück Transfer zum Bahnhof und Abfahrt um 10.21 Uhr mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Ulan Ude. Am Nachmittag erwartet Sie noch einmal das Highlight, direkt am östlichen Baikalufer entlang die spektakuläre Landschaft mit dem riesigen Baikalsee, der Steilküste und den Bergen dahinter zu genießen.
Ankunft in Ulan Ude um 17.56 Uhr und Transfer zum zentral gelegenen privaten Gasthaus.

11. Tag: Ulan Ude
Nach dem Frühstück beginnen Sie mit einer Stadtbesichtigung durch das historische Stadtzentrum von Ulan Ude mit dem Lenindenkmal, vielen orthodoxen Kirchen und Kaufmannshäusern aus dem 18. und 19. Jhd.
Mit dem Auto werden Sie danach zum Buddhistischen Tempel Chambyn Chure im Tal des Flusses Iwolga gebracht, etwa 35 km vom Stadtzentrum entfernt. Der lamaistische Buddhismus ist die traditionelle Hauptreligion Burjatiens, und insbesondere seit der Perestroika gibt es wieder viele funktionierende Tempel und Klöster in der Republik. Am Tempel erzählt Ihnen Ihr Guide die Geschichte und Besonderheiten des burjatischen Buddhismus, und mit ein bisschen Glück bekommen Sie vielleicht auch eine Zeremonie oder rituelle Handlung zu sehen.
Danach statten Sie dem großen Freilichtmuseum in Beresowka einen Besuch ab (ca. 10 km vom Stadtzentrum entfernt), wo Sie einen Überblick über die (Holz-) Baustile und Kultur der verschiedenen sibirischen Ethnien und Siedler bekommen.
Alle Eintritte, Frühstück, Mittag und Abendessen inklusive. Übernachtung im privaten Gasthaus.

12. Tag: Besuch eines Altgläubigen-Dorfes

Die so genannten Altgläubigen von Transbaikalien sind eine christliche Gruppierung, die sich im Jahr 1667 von der orthodoxen Hauptkirche abgespalten hat, nachdem in dieser weitreichende Reformen der Riten und Gottesdienste durchgesetzt wurden. Die Altgläubigen wurden daraufhin verfolgt, und viele haben sich in entlegene Gebiete des Zarenreichs zurückgezogen, wo sie ihrem Glauben und ihren Traditionen weiterhin unbehelligt und bis heute treu bleiben konnten.
In der Umgebung von Ulan Ude gibt es noch viele dieser Dörfer, von denen Sie heute eines besuchen werden. In dem gut erhaltenen Dorf mit seinen urigen, bunten Holzhäuschen besuchen Sie eine Familie und haben Teil am dörflichen Leben bei leckerem Essen und traditionellem Gesang.
Alle Eintritte, Frühstück, Mittag und Abendessen inklusive. Übernachtung im privaten Gasthaus.

13. Tag: Ulan Ude – Ust-Bargusin 
Nach dem Frühstück fahren Sie früh morgens mit dem öffentlichen Bus (falls gewünscht bieten wir Ihnen einen privaten Transfer an) nach Ust-Bargusin (voraussichtlich 07.30 – 14.30 Uhr, inkl. Pause unterwegs), das Tor zur landschaftlich beeindruckenden, wilden Halbinsel Heilige Nase. In dem kleinen Fischerort werden Sie am Busbahnhof bereits von Ihrem Begleiter empfangen und zu Ihrer Unterkunft gebracht. Am Nachmittag bleibt noch Zeit den Ort mit seinem langen Baikalstrand zu erkunden, bevor abends wieder die heiße Banja auf Sie wartet. Banja, Frühstück, Mittag und Abendessen inklusive. Übernachtung im privaten Gasthaus.

Tag_14_Am_Lagerfeuer_am_Baikalsee14. Tag: Ust-Bargusin – Sabaikalski Nationalpark am Baikalsee

Mit dem Auto fahren Sie heute in die Bucht Tschiwirkuj und beginnen Ihre Trekkingtour durch den Sabaikalski Nationalpark. An diesem Teil der Küste ist die Vegetation sehr dicht und vielfältig, und man kann hier viele endemische Arten vorfinden, also Pflanzen, die es nur hier gibt. Während der Wanderung wird Ihnen Ihr Begleiter erklären, wie man in der sibirischen Taiga überleben kann: wie man an Trinkwasser kommt, welche Beeren und Pilze essbar sind und wie man Tierspuren lesen kann.
Für die Mittagspause suchen Sie sich eine schöne Stelle und packen dort Ihr Lunchpaket aus. Danach geht es weiter bis zu einem Ort, den die Einheimischen Kresti nennen und wo es eine windgeschützte Höhle mit weißem Sand gibt. Dort in der Nähe schlagen Sie Ihre Zelte für das Nachtlager auf und bereiten zusammen mit Ihrem Begleiter das Abendessen am Lagerfeuer zu. Zurückzulegende Distanz: ca. 20 km. (auf Tag 19 und 20 verteilt).
Höhenunterschiede: zwischen 456 m und 563 m über 0. Frühstück, Lunchpaket und Abendessen inklusive. Übernachtung: Zelt.

15. Tag: Baikalsee, die Halbinsel Heilige Nase
Nach dem Frühstück wandern Sie weiter zur Schlangenbucht, wo sich heiße Thermalquellen befinden. In zwei einfachen Holzbecken (40°und 54°C) kann man das ganze Jahr über baden, und auch Sie können sie nun zur Entspannung nach den vielen Wanderungen benutzen. Zudem gibt es hier eine Hütte mit Banja, die Sie bei Bedarf ebenfalls gerne nutzen können (optional).
Frühstück, Lunchbox und Abendessen inklusive. Übernachtung: Zelt.

16. Tag: Baikalsee, die Halbinsel Heilige Nase
Morgens bauen Sie die Zelte ab, frühstücken und dann fahren Sie in Motorbooten zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung: dem Ort Monachowo in der der Tschiwirkuj Bucht. Sie können also Ihre gesamte Wanderstrecke noch einmal aus einer anderen Perspektive, vom Wasser aus erleben. In der Bucht angekommen geht es mit dem Auto zurück nach Ust-Bargusin zu Ihrem privaten Gasthaus, wo Sie Ihre müden Glieder in der Banja entspannen und sich beim Abendessen stärken. Frühstück, Lunchpaket und Abendessen inklusive. Übernachtung im privaten Gasthaus.

17. Tag: Ust-Bargusin – Ulan Ude
Nach dem Frühstück Fahrt mit dem Bus zurück nach Ulan Ude (voraussichtlich 08.00 – 15.00 Uhr, inkl. Pause unterwegs). Nachmittags und abends Freizeit in der Stadt. Übernachtung im privaten Gasthaus.

18. Tag: Rückreise nach Deutschland

Frühstück im Gasthaus. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

 


Reisepreis auf Anfrage

Bitte fragen Sie die Preise zu Ihrem Termin mit Angabe der Personenanzahl an. Unser Kundenservice unterbreitet Ihnen ein Angebot laut Ihrem Wunsch mit Angabe aller Leistungen, Preise und Freiplatzregelungen.

 


Im Reisepreis eingeschlossene Leistungen:

  • Flughafentransfer
  • alle Übernachtungen in Sibirien (in Irkutsk und Ulan Ude im Gasthaus in Ein- oder Zweibettzimmern, in den  Hütten zum Teil in Mehrbettzimmern)
  • Transsibirischen Eisenbahn Irkutsk – Ulan Ude, ohne Abteil, 2. Klasse
  • Reisebegleitung (außer Fahrten mit der Transsib und dem Bus Ulan Ude – Ust Bargusin – Ulan Ude): deutschsprachig Irkutsk – Irkutsk und Ulan Ude, englischsprachig auf der Halbinsel Heilige Nase
  • Beantragung des Visums für Russland (Konsulargebühr nicht inkludiert, zur Zeit € 35)
  • Transfers und Exkursionen gemäß Programm

Extrakosten:

  • Konsularkosten: 35 Euro bei 14 Tagen Bearbeitungszeit im Konsulat (Stand heute)
  • evtl. Eintritte in Museen
  • eigene Verpflegung während der Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn
  • Mittagessen an den Tagen 6, 7 und 8, Mittag und Abendessen Tag 12

 

Auf Wunsch zu buchen:

  • Flugtickets nach Irkutsk und für die Rückreise ab Ulan Ude
  • Transsibirischen Eisenbahn, 1. Klasse
  • Reiseversicherung von der Europäischen Reiseversicherung AG

 

Mitzubringen sind:

  • für Tag 1 – 9 ein mittelgroßer Rucksack für das Gepäck. Man kann einen Teil seiner Sachen zunächst in Irkutsk lassen, den Rest sollte man in der Lage sein, mindestens etwa 2 Stunden zu tragen. Essen gibt es jeweils vor Ort, muss also auch nicht getragen werden. Trinkwasser entnimmt man direkt dem größten Süßwasserreservoir der Erde!
  • für Tag 10 – 18: Ein mittelgroßer Rucksack für das Gepäck, ein Schlafsack und eine Isomatte (können evtl. vor Ort geliehen werden). Die Lebensmittel müssen selber getragen werden.

Eine detaillierte Packliste bekommen Sie vor der Abreise von uns zugesandt!

 


 

Generelles:
Auf dieser Reise wollen wir in den Städten Ihnen größtmögliche Freiheit lassen, das Terrain selbständig oder mit anderen Reiseteilnehmern zu erkunden – wie bei einer Individualreise. Deshalb sind auch nicht alle Eintritte inklusive, es sei denn sie sind Teil des Reiseprogramms (wie etwa die Exkursionen in und um Ulan Ude) oder ohnehin für den Ablauf der Tour notwendig. Vor Ort stellt der Reisebegleiter einige Möglichkeiten für fakultative Ausflüge vor und wird Ihnen anbieten, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten oder auch einige Geheimtipps zu zeigen.

Der Schwierigkeitsgrad der Wanderungen, die während der ersten Tour alle mitmachen müssen, ist gering, da diese nicht sehr lang sind und wenig bis gar kein Gefälle aufweisen. Die Möglichkeit zu ausgedehnten, anstrengenderen Wanderungen haben die sportlicheren Reiseteilnehmer jedoch auch.
Eine aktive Grundeinstellung sollte man für diese Reise allerdings mitbringen sowie die Bereitschaft in den zumeist gemütlichen Hütten teilweise in Mehrbettzimmern, teilweise in Doppelzimmern unterzukommen.
Die Wanderungen am Ostufer des Baikals sind ein wenig anspruchsvoller.

 


 

Der Baikalsee im Herzen Sibiriens ist ein See der Superlative. Mit einer Tiefe von 1637 m und einer Fläche, die der Größe von Belgien entspricht, enthält er mehr Wasser als alle fünf Großen Seen Nordamerikas zusammen. Alle Flüsse der Erde bräuchten ein ganzes Jahr, um ihn zu füllen. Aufgrund der geringen Besiedlung der Region gibt es darüber hinaus nur sehr wenige, punktuelle Verschmutzungen. Ansonsten gibt es im Baikal überall nur reinstes, klares Trinkwasser.
Das Beste am See ist allerdings die wunderschöne, von Steilküsten geprägte (mückenfreie!) Natur an seinen Ufern mit verschiedenen Vegetationszonen zwischen dicht bewaldeter Taiga und weitläufiger Steppe.
Auf dem ersten Teil Ihrer Tour erkunden Sie zunächst die sibirische Großstadt Irkutsk, und erschließen Sie dann den Baikal mit Wanderungen und Bahnfahrten am südlichen Ufer, entlang der alten Baikalbahn (die ehemalige Streckenführung der Transsibirischen Eisenbahn). Dabei übernachten Sie zumeist in Holzhütten in urigen Dörfern direkt am See.
Einen dreitägigen Ausflug unternehmen wir in das Tunkatal, das vornehmlich von Burjaten, eine den Mongolen verwandte Volksgruppe, bewohnt ist. Hier, etwa 200 km vom Baikal entfernt, zwischen den hohen Bergen des Chamar-Daban- und des Sajangebirges, gibt es eine weitläufige Graslandschaft, und es finden sich einige heiße Quellen, die zum Baden einladen.
Auch wenn die Burjaten mittlerweile eine Minderheit im eigenen Lande sind, so ist ihre Präsenz doch überall deutlich spürbar. Die mit den Mongolen eng verwandte Volksgruppe hängt wie auch die Nachfahren Dschingis Khans der tibetanischen, lamaistischen Variante des Buddhismus an. Seit der Perestroika und der folgenden zunehmenden Freiheit in Glaubenssachen, erlebt die alte Religion eine Renaissance. Die Klöster beleben sich wieder, und viele Menschen, auch „zugezogene“ Russen beschäftigen sich nun mit dem Buddhismus. Auch wenn viele behaupten, dass hinter der offiziellen Maske des Buddhismus bei den meisten Burjaten das Herz noch immer für den Schamanismus schlägt. Sicher ist, dass viele Elemente des alten animistischen Glaubens Eingang in die burjatische Form des Buddhismus gefunden haben.
Dies wird auch in Ulan Ude zu spüren sein, der Hauptstadt der Republik Burjatien. Was Sie im Vergleich zu Moskau (und auch im Vergleich zu Irkutsk) zumindest feststellen werden, ist dass hier viel mehr Menschen mit asiatischem Aussehen gibt. Selbst dem Wahrzeichen der Stadt, dem weltweit größten in Bronze gegossenen Leninkopf wurden merkwürdig fernöstliche Gesichtszüge verliehen.
Während des zweiten Teils der Reise lernen Sie Ulan Ude und die Umgebung der Stadt mit dem Freilichtmuseum Beresowka, dem buddhistischen Kloster in Iwolginsk sowie eines der vielen traditionellen Altgläubigen-Dörfer kennen. Und Sie fahren einen Teil der Transsibirischen Eisenbahn entlang des Südostufers des Baikalsees. Einen dreitägigen Ausflug unternehmen Sie zudem an das nördlichere Ostufer des Baikalsees, in die Bucht Tschiwirkuj an der landschaftlich spektakulären Halbinsel Heilige Nase im Nationalpark Sabaikalski. Die Gegend ist noch weiter von der Zivilisation entfernt als das Westufer des Sees. Sie lernen hier auf einer weiteren Wanderung also eine noch wildere, naturbelassene Ecke Sibiriens kennen. Gleichzeitig kann es aber auch eine beinahe liebliche Gegend sein, denn in der Bucht ist man zumeist von den Winden der offenen Wasser des Baikals gut geschützt. Und da das Wasser hier nicht sehr tief ist, erwärmt es sich im Sommer oft auf etwa 19 – 20 Grad.

 


 

Buchung und weitere Informationen:
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Veranstalter dieser Reise ist Travel MICE.
Es gelten die Buchungs- und Reisebedingungen (AGB)

Bitte beachten Sie:
Das Angebot gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit und Änderungen!