Marrakesch, die Perle des Südens, ist eine pulsierende und aufregende Metropole, die kulinarische, kulturelle und architektonische Erlebnisse ihren Besuchern bietet. Marrakesch bezaubert – wenn man einmal die Stadt besucht, kommt man nicht mehr los. Man hat das Gefühl, dass es noch so vieles zu sehen und zu erleben gibt und man will immer wieder hin.
Marrakesch, die Stadt mit ihrer tausendjährigen Geschichte, ist als Endpunkt der Karawanen aus Timbuktu und Zentralafrika reich geworden. Auch heute wird in dieser Königsstadt mächtig investiert – Marrakesch gehört zu dem Investitionsprogramm, das der König Mohammed VI in den letzten Jahren in Marokko realisiert.
Lassen Sie sich von den Bildern inspirieren und kontaktieren Sie uns, falls auch Sie Interesse haben, einige Tage in dieser einzigartigen Stadt zu verbringen.
Sultan Sidi Mohammed Ben Abdellah vermachte im 18. Jhd. seinem Sohn Prinz Moulay Mamoun als Hochzeitsmitgift einen Palast direkt neben der Medina mit einem drei Hektar großen Park und einem wunderschönem Blick auf den schneebedeckten Hohen Atlas. Der Prinz feierte hier große Feste. 1923 wurde, auf Geheiß der französischen Besatzung, aus dem Palast im Park das Hotel La Mamounia. Von Anfang an wurde das La Mamounia von großen Persönlickeiten besucht: z.B. Winston Churchill, Alfred Hitchcock, die Stones und Roosevelt haben diese besondere Atmosphäre genossen. Auch heute mangelt es nicht an Hollywood Größen, Künstlern und bekannten Politikern.
Der französische Maler Jacques Majorelle hat 1923 in Marrakesch einen Garten angelegt. Im Garten ist oft eine spezielle Abstufung des Kobaltblaus verwendet – dieses Blau nennnt man Majorelle-Blau. Im Garten findet man Pflanzen aller fünf Kontinente, hauptsächlich Kakteen und Bougainvillea. 1980 wurde der Garten von dem französischen Modedesigner Yves Saint Laurent gekauft. Nach seinem Abschied vom Modegeschäft 2002 wurde die Villa und der Garten zu einem seiner Rückzugsorte. Nach seinem Tod im Jahr 2008 wurde seine Asche im Rosengarten verstreut.
Der Menara Garten, Weltkulturerbe der UNESCO, ist ein ca. 100 ha großer Stadtpark, der zum größten Teil aus einer unter den Almohaden (eine muslimische Berber-Dynastie, die zwischen 1147 und 1269 über den Maghreb und al-Andalus herrschte) angelegten Olivenplantage aus dem 12. Jhd. besteht. Ursprünglich soll der See als Schwimmbassin für Soldaten gedient haben, die für die Eroberung von Andalusien hier ausgebildet wurden.
Die Koutoubia Moschee bietet im Inneren insgesamt 25.000 Gläubigen Platz.
Das Minarett ist ein architektonisches Wahrzeichen von Marrakesch.
Der Bahia Palast wurde im Auftrag des Großwesirs Si Moussa während der Alawidenzeit im Jahr 1867 erbaut. Der Palast hat eine Grundfläche von 8.000 m² und besitzt über 160 Räume, unzählige Patios und viele Riads. Überall ist der andalusische und maurische Baustil zu sehen: Fayencen, kunstvolle Fliesen aus Marmor, phantasievolle Mosaiken und Arabesken aus Stuck, Zimmerdecken geschnitzt aus Zedernholz und mit vielen kleinen Details verziert. Der Palast, die Innenhöfe mit Brunnen und Gärten sind Schauplatz für Filme wie z.B.”Der Wüstenlöwe” und “Lawrence von Arabien” gewesen.
Die Saadier, eine muslimische Dynastie, die 1549 – 1664 über das heutige Marokko herrschte, machten Marrakesch 1554 zu ihrer Residenz, nachdem die Stadt nach der Machtübernahme durch die Meriniden im dreizehnten Jahrhundert zugunsten von Fes an Bedeutung verloren hatte. Hier befinden sich die Gräber von sieben Sultanen und 62 Angehörigen der Saadier-Familie.
Jemaa el Fna Platz, auf arabisch “Platz der Geköpften”. Hier trifft sich ganz Marrakesch – die Einheimischen und die Touristen. Ein Besuch des Jemaa el Fna ist ein Muss, besonders Abends ist hier viel los und es gibt viel zu bestaunen: Kräuterhändler, Quacksalber, Schlangenbeschwörer, Feuerschlucker, Wasserverkäufer, Wahrsager, Wunderheiler, fliegende Händler, Märchenerzähler und Garküchen.
Früher wurde hier gehandelt und gefeilscht, Ehen mit Handschlag besiegelt, Naturheiler besucht, Kamele verkauft. Jemaa el Fna war auch der Richtplatz – in vergangenen Jahrhunderten war das Köpfen eine öffentliche Angelegenheit.

























































































































































































































































































































































































































































































































